Knorr Prandel

Das Unternehmen und seine Geschichte

Die Ursprünge der Marke KNORR prandell gehen auf das Jahr 1825 zurück, als die Familie Bamberger eine kleine Zuckerbäckerei im süddeutschen Mitwitz gründete. Als Erkennungszeichen wählte man die Honigbiene, die wichtige Grundstoffe für die kleine Firma lieferte. Um 1840 importierte der rührige Handwerksbetrieb erstmals Palmblätter aus Kuba.

Ein Logo aus der Gründerzeit der Familie Bamberger

Daraus entwickelt sich der Geschäftsbereich Korbwaren, der viele Jahrzehnte maßgeblichen Anteil am Verkaufssortiment hat. Im Angebot der Firma Bamberger finden sich im Laufe der Zeit Holzteile und Flechtwaren aller Art wie Teppichklopfer, Körbe und verschiedenste Zubehörteile wie Griffe und Beschläge. Neben den Korbwaren spielen ab 1920 auch Holzprodukte eine immer größere Rolle im Sortiment. Verschiedene Lege- und Geschicklichkeitsspiele und auch Holzperlen- und Kleinteile ergänzen das Angebot.

Ende des 19. Jahrhunderts

1949 präsentierte die, unter neuen Inhabern und neuem Namen geführte Unternehmung, Knorr, Friedrich & Co. erstmals Bastelprodukte und Floristikerzeugnisse auf der Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg.

Lichtenfels war zu dieser Zeit ein Zentrum der Kreativ- und Korbbranche in Deutschland. So gründete 1958 der Kaufmann und Tüftler Alfred Prandell – ebenfalls in Lichtenfels – den „Steckenpferd-Bastel-Verlag“, die spätere Prandell creative hobbies GmbH. Das Sortiment wird konsequent ausgebaut und umfasst Bereiche wie Emaillieren, Ätztechnik, Brandmalen, Seidenmalen, Reliefgießen und, besonders erfolgreich, das Zusammenstellen der angebotenen Artikeln zu attraktiven Komplett-Sets.

Der "Steckenpferd Bastelverlag" von Alfred Prandell

1985 verkehrte erstmals der Knorr Messezug quer durch Deutschland. An 40 ausgewählten Standorten wird nahezu das komplette Sortiment in zwei speziell ausgestatteten Waggons durch den Außendienst und mitgereistes Verkaufspersonal präsentiert. In dieser Zeit entwickelt sich KNORR zum Branchenprimus der deutschen Kreativmarken.

Ende der 1980-er Jahre beginnt ein wechselvolles Kapitel der Firmengeschichte – zunächst unter dem Dach der Raab Karcher Gruppe, dann ab 1999 als Teil der Gütermann AG unter der Firmierung KNORR prandell GmbH. 2002 wird die Farbenfirma WACO integriert.

Die Gütermann-Gruppe veräußert 2010 das Unternehmen. Aus dem Zusammenschluss der Bastel Service GmbH, der Kars & CO B.V. und der KNORR prandell GmbH entsteht die Creative Hobbies Group. Diese Firmenkonstellation endet Anfang 2013 mit der Insolvenz der Creative Hobbies Group.

Baier & Schneider GmbH & Co. KG übernimmt daraus im Mai 2013 essentielle Assets der insolventen Creative Hobbies Group und führt die Geschäfte mit neuem Markt- und Markenauftritt unter KNORRprandell Creative GmbH fort.

Der KNORR prandell Messestand bei der Creativeworld 2014 in Frankfurt

Ab 2015 wird KNORR prandell als Sortimentsbereich bei Baier & Schneider in Heilbronn geführt.

Seit der Zeit der Gründerfamilie ist zunächst das Unternehmen, dann die Marke von der Idee beseelt, immer nur das Beste herzustellen und zu liefern. Dieser Geist ist bis heute zu spüren. So liegt die Stärke der Marke immer noch in der Entwicklung innovativer Sortimente, der Bereitstellung erstklassiger Qualität und erfolgreicher Vermarktungskonzepte. Ergänzt wird dieses Vorteilspaket für den Handel durch eine starke Distribution – mit vielen kompetenten Fachberatern im In- und Ausland – und eine leistungsfähige Logistik, die den Handel schnell und zuverlässig mit Kreativsortimenten versorgt.